Der Inhalt: Text und Gliederung

Wie verschafft man sich Leser, wenn man dabei ist, eine Internetseite zu konzipieren? Darauf folgt meinerseits eine simple und naheliegende Antwort: Man füllt sie mit Inhalt. Daran scheitern leider sehr viele Projekte oder sie begehen Fehler, die einen Erfolg verwehren. Wieder einmal gibt es hier kein Patentrezept, das Erfolg von vornherein verspricht, aber einige markante Tipps, die man bei der Umsetzung von Inhalt im Gedächtnis behalten sollte. In diesem Artikel will ich auf die grundlegenden Punkte eingehen.

Im Grunde genommen, gibt es nur eine mögliche Art von Inhalt, die dafür sorgt, dass die Seite Aufmerksamkeit erregt. Die Sprache ist hier von Texten. Nur diese werden dafür sorgen, dass wissbegierige Menschen auf die von ihnen erstellte Seite stoßen, wenn sie in das Textfeld einer Suchmaschine Stichwörter eingeben, die Wörtern auf ihrer Seite ähneln. Auch Bilder können dazu führen, aber der prozentuale Anteil dessen ist nahezu vernachlässigbar klein. Man muss jedoch beachten, dass das nicht unbedingt für alle Arten von Internetseiten gilt, denn ein Grafiker wird wohl kaum nach Texten suchen, wenn er Designs oder Vorlagen benötigt. Nachfolgend gehe ich auf die unterschiedlichen Typen von Inhalt ein.

Wie ich bereits zuvor sagte, ist viel Text meistens von Vorteil, da dies auch ein wichtiges Kriterium für Suchmaschinen ist. Je mehr Wörter und je öfter diese auf einer Seite auftauchen, desto höher ist die Chance, dass ihre Seite gefunden wird, wobei da noch sehr viele weitere Aspekte eine Rolle spielen, die aber nichts mit diesem Thema gemein haben. Es gilt der Zielgruppe gerecht zu schreiben. Fremdwörter und Fachausdrücke mögen vielleicht seriös und gebildet klingen, führen aber dazu, dass der Text für den Großteil der Besucher unleserlich wird. Außerdem werden Fremdwörter in Suchmaschinen wesentlich seltener eingegeben, als alltägliche Wörter, was zu beachten ist, sofern man kein Fremdwörterbuch erstellen möchte. Sätze sollten möglichst kurz gehalten werden, denn das fördert ebenfalls die Leserlichkeit, genauso wie eine für die Augen angenehme Schriftart und -farbe. Dunkle Schrift auf hellem Hintergrund ist zu bevorzugen und Typographie ist das Stichwort.

Außerdem kommt es sehr stark darauf an, wie man den Text aufbaut, was weniger ausschlaggebend für Suchmaschinen ist, sondern der Übersichtlichkeit und leichten Informationsbeschaffung eines Besuchers dienen soll. Hierbei sollte man sich an seine Schulzeit zurück erinnern, in der man gelernt haben sollte, dass man sich im Voraus Gedanken zur Gliederung bzw. dem äußerlichen und inhaltlichen Aufbau eines Textes macht. „Was ist der Hauptinformationsgehalt der Seite? Erstelle ich daraus eine allgemeine Einleitung?“ Dies ist in jedem Fall förderlich, da der Besucher sofort weiß, worauf er sich einlässt, wenn er einen langen Text vor sich sieht. Einzelne Abschnitte sollten bestimmte Segmente des Textes kennzeichnen. Bestenfalls verlinkt man diese in einer kleinen Inhaltsverzeichnis, um lästiges Suchen in einem Text zu verhindern. Danach sollte man sich überlegen in welcher Reihenfolge man den Text aufbaut. Ein Besucher der Seite, der nach einer einzigen kleinen Information sucht, wird kaum begeistert sein, dass er diese erst ganz am Ende eines langen Textes finden wird, obwohl ihn der Rest des Textes überhaupt nicht interessiert. Dieses System könnte man auch gewollt einsetzen, um den Leser somit zu „zwingen“ den gesamten Text zu lesen oder aus andere Elemente der Seite aufmerksam zu werden. Der Schuss könnte aber auch nach hinten losgehen. Man sollte einen “gesundes” Maß finden, um die Nutzer zu halten, sie aber nicht zu langweilen.

Graphiken sind ein Element, was gerne verwendet wird. Hier gilt jedoch: So wenig wie möglich, so viel wie notwendig. Zu viele Graphiken lenken vom essentiellen Bestandteil einer Seite ab und können beim Leser den Eindruck erwecken, dass mit visuellen Mitteln von Defiziten im inhaltlichen Bereich abgelenkt werden soll. Ein ansprechendes Design, ist jedoch schon fast Pflicht. Es dient aber lediglich als Blickfang. Daraufhin sollte der Interessent ohne Probleme seine Aufmerksamkeit auf den Inhalt lenken können.

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